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Der Spiele-Journalist - Teil 4: Spielemagazine früher und heute 01.05.2011
Benedikt Plass-Fleßenkämper
Seit 1999 bin ich Teil der verspielt schreibenden Zunft. Mit knackigen 34 Jahren gehöre ich damit fast schon zu den Methusalems unter den Spielejournalisten. Damals vor zwölf Jahren, es kommt einem vor wie eine Ewigkeit, boomten die PC- und Videospielmagazine. Die Kioske platzten fast vor Überangebot; Verlage wie Cypress (R.I.P.), Future Deutschland (R.I.P.), Computec, IDG und viele mehr konnten sich allesamt ein gutes Stück vom großen Zeitschriften-Kuchen abschneiden und tiefschwarze Zahlen schreiben. Was ich als gerade mal 22-jähriger Chefredakteur der fun generation verdient habe, das darf man heute keinem erzählen. Zu jeder Konsole gab es ein "Offizielles" Magazin; "Tipps & Tricks"-Sonderhefte verkauften sich toll. Die PC-Magazine GameStar, PC Games, PC Player und PC Action lebten in friedlicher Koexistenz. Computerbild Spiele setzte zu Glanzzeiten eine Millionen Hefte im Monat ab.