Herzlich Willkommen!

Die Medienagentur plassma wurde am 1. Oktober 2001 von Benedikt Plass-Fleßenkämper, Jahrgang 1977, in Worms gegründet. Seit Anfang 2009 ist Alzey-Weinheim das Domizil von plassma-Inhaber und -Leiter Plass-Fleßenkämper.

Die plassma-Autoren schreiben täglich über die Themen, die Technik begeisterte Menschen interessieren: Computer- und Videospiele, Internet, Social Networking, Kommunikation, Mobilfunk, Netzkultur und Jugendschutz. Auch angrenzende Themenbereiche, allen voran Film und Musik, werden abgedeckt. Darüber hinaus produziert plassma Beiträge in Ton und Bild; vom Spiele-Video bis hin zur professionell kommentierten Reportage für Funk und Fernsehen.

Auch im PR-Bereich ist plassma ein ebenso kreativer wie zuverlässiger Partner: Ob Pressemeldungen, Produkt- bescheibungen, Anzeigentexte oder ganze Werbekampagnen - wir finden stets die richtigen Worte.

plassma auf YouTube
plassma bei Twitter
Benedikt Plass-Fleßenkämper bei Facebook

01.Oktober 2011

Zehn Jahre Medienagentur plassma

Happy Birthday, Medienagentur plassma

Zehn Jahre plassma, auf den Tag genau. Am 01. Oktober 2001 erblickte die Medienagentur plassma das Licht der Welt. Ich bin so frei, mir heute zu diesem strammen Jubiläum selbst zu gratulieren und bedanke mich bei rund 50 Kunden, mit denen ich in einem Jahrzehnt zusammengearbeitet habe. Hier ist vor allem T-Online.de zu nennen, mit denen ich seit Ende 2003 eine extrem angenehme und erfolgreiche Zusammenarbeit führe.

Mein besonderer Dank geht an meine Mitarbeiter, ohne die das Projekt plassma niemals so erfolgreich gewesen wäre. Großer Dank gebührt auch meiner Familie, die mir in den stressigsten Stunden stets den Rücken frei hält und sich auch über Papa-lose Wochenenden und Feiertage nie beschwert.

Und nicht zu vergessen: Danke an alle Publisher und Entwickler, die mich seit zehn Jahren vorbildlich unterstützen, mich mit Pressematerialien, Rezensionsexemplaren und Infos versorgen und selbst vor der Bearbeitung der speziellsten Anfragen nicht zurückschrecken.

Rückblickend ist seit 2001 wahnsinnig viel passiert. Hefte, Webseiten, Konsolen und Hypes kamen und gingen, immer neue Trends veränderten den Markt. Die große Print-Krise ab 2005 verschonte niemanden und ließ auch mich mehrfach zweifeln, ob die Selbstständigkeit auf Dauer der richtige Weg ist.

Vor allem Mitte dieses Jahres mehrten sich meine Bedenken, als ein neun Jahre alter plassma-Kunde, für den ich Überstunden, Nachtschichten und Wochenendarbeiten im Dauerakkord (und noch so einiges mehr) geopfert habe, nicht in der Lage war, einem seiner dienstältesten Mitarbeiter mit Aufrichtigkeit zu begegnen, mich fast zwei Monate schmoren ließ, und mich erst nach zig telefonischen Versuchen und E-Mail-Anfragen über das kaum mehr vorhandene Budget für freie Autoren informierte. Das sind persönliche Enttäuschungen der schlimmsten Art, und dann geht die nackte Existenzangst um. Frau, vier Kinder und Katzen wollen schließlich ernährt, ein Haus bezahlt und alles damit Zusammenhängende finanziert werden.

Überhaupt: Honorare für externe Mitarbeiter sind 2011 knapper denn je. Trainees, Volontäre und Praktikanten wohin man sieht; Texthonorare, die oft weit unterhalb der Schmerzgrenze liegen und sich im Vergleich zu 2005 teilweise um 60, 70 Prozent verringert haben. Und dennoch muss die Qualität der gelieferten Arbeit gleichbleibend hoch bleiben – alleine schon, um dem eigenen Anspruch zu genügen. That’s Business.

Doch keine Krise konnte plassma in diesen zehn Jahren aufhalten – die richtige Mischung aus Kompetenz, Herzblut und Hartnäckigkeit hat mir immer wieder neue Kunden, reichlich Arbeit und viele interessante Projekte beschert. Seit 2001 haben wir unter anderem geschrieben und berichtet, Videos geschnitten und vertont, Messen, Events und Entwickler rund um den Globus besucht und stets versucht, dem Medium Computerspiel mit Akribie und Liebe für die Sache gerecht zu werden: 360 Live, Bravo.de, Bravo Screenfun, Buffed, Computerbild Spiele, FHM, Gamepro, Gamestar, Games Aktuell, Games TM, Gameshop, Gamesmarkt, Gamesurf.de, GEE, KulturSpiegel, PC Intern, PC Praxis, PC Welt, play3, PS3M, Spiegel Online, stern.de, T-Online.de, Tagesspiegel, Tomorrow.de. Und noch viele mehr.

Unvergessliche Momente gehen mir durch den Kopf, wenn ich die letzen zehn Jahre Revue passieren lasse. Der aufregende Agenturstart zum Beispiel nach Wochen der Planung, Kreditverhandlungen mit Banken und den immer wiederkehrenden Zweifeln, ob sich ein 24-Jähriger nicht vielleicht doch mit einem Projekt dieser Größenordnung übernimmt.

Die Konzeption der ersten plassma-Webseite, damals noch in einer Full-Flash-Version, die zwar super aussah, aber wenig funktionell war und deswegen am 01.04.2004 durch die jetzige Version von www.plassma.de abgelöst wurde.

Die erste E3 im Jahr 2002 unter der plassma-Flagge, gekrönt durch eine rauschende Microsoft-Party nebst exklusivem Garbage-Gig, auf der sich die Branche einmal mehr als trinkfest bewies. Die erste Games Convention in Leipzig.

Interviews mit Entwicklern wie Lionhead-Chef Peter Molyneux (dessen Laptop ich versehentlich mit meinem Kaffee duschte), Kettenraucher Tomonobu Itagaki (den ich 2003 in Tokyo im Tecmo-Hauptquartier besuchte) und Ex-Blizzard-Vize Bill Roper, der mindestens so gerne isst wie erzählt.

Die erste Zusammenarbeit mit Helden meiner Jugend wie Heinrich Lenhardt oder Winnie Forster. Und unzählige Momente, Menschen, Hochs und Tiefs mehr.

Zum Schluss bleibt mir noch ein letztes Mal ein großes „Danke!“ an alle zu sagen, die unerschütterlich an plassma geglaubt haben und dies immer noch tun. Ohne euch wäre die Verwirklichung meiner Vision einer unabhängigen, auf Computerspiele und all ihre angrenzenden Themengebiete spezialisierten Presseagentur, basierend auf einem durchorganisierten Mitarbeiter-Netzwerk, nie möglich gewesen.

Hoch die Tassen!

Benedikt Plass-Fleßenkämper, Inhaber & Leitung Medienagentur plassma
Spielemagazine in der Krise (T-Online.de)
13.10.2011

Benedikt Plass-Fleßenkämper
>>>Klick<<<
Der Spiele-Journalist - Teil 4: Spielemagazine früher und heute
01.05.2011

Benedikt Plass-Fleßenkämper
Seit 1999 bin ich Teil der verspielt schreibenden Zunft. Mit knackigen 34 Jahren gehöre ich damit fast schon zu den Methusalems unter den Spielejournalisten. Damals vor zwölf Jahren, es kommt einem vor wie eine Ewigkeit, boomten die PC- und Videospielmagazine. Die Kioske platzten fast vor Überangebot; Verlage wie Cypress (R.I.P.), Future Deutschland (R.I.P.), Computec, IDG und viele mehr konnten sich allesamt ein gutes Stück vom großen Zeitschriften-Kuchen abschneiden und tiefschwarze Zahlen schreiben. Was ich als gerade mal 22-jähriger Chefredakteur der fun generation verdient habe, das darf man heute keinem erzählen. Zu jeder Konsole gab es ein "Offizielles" Magazin; "Tipps & Tricks"-Sonderhefte verkauften sich toll. Die PC-Magazine GameStar, PC Games, PC Player und PC Action lebten in friedlicher Koexistenz. Computerbild Spiele setzte zu Glanzzeiten eine Millionen Hefte im Monat ab.
© Copyright 2001 - 2008 Medienagentur plassma. Alle Rechte vorbehalten. | Artikel als RSS | Gestaltung: merivatec